• slide_7
  • slide_9
  • slide_10
  • slide_11
  • slide_5
  • slide_2
  • slide_4
  • slide_1
  • slide_8
  • slide_3
  • slide_6

Aktuelles:

Qualifikationslehrgang der Perspektivkader-Schiedsrichter

Nicht nur die Spieler, sondern auch die Schiedsrichter begeben sich in diesen Wochen in ihre Saisonvorbereitung. Um zu schauen, ob die überkreislichen Schiedsrichter den Sommer gut überstanden haben und auf die anstehende Saison in ihrer jeweiligen Spielklasse vorbereitet sind, werden vom Fußballverband Rheinland mehrere Lehrgänge durchgeführt. Dort werden die Schiedsrichter sowohl praktisch als auch theoretisch geprüft sowie über Neuerungen für die kommende Saison informiert.

So fand auch am 26. Juli 2014 ein Lehrgang für diejenigen Schiedsrichter statt, die von ihren Kreisen als Perspektivschiedsrichter für den überkreislichen Einsatz gemeldet worden sind. Sie sollten ihre Eignung vor dem Verbandsausschuss unter Beweis stellen, um für höhere Aufgaben in Betracht zu kommen.

 

Der Beginn des Lehrgangs fand im Stadion in Mülheim-Kärlich statt, wo der praktische Teil des Tests abgelegt wurde. Rund 30 männliche und 4 weibliche Schiedsrichter fanden sich pünktlich um 9.15 Uhr ein, um nach einem kurzen Fotoshooting den geforderten Helsen-Test zu zu bewältigen. Im Rahmen dieses Tests müssen die Schiedsrichter sowohl ihre Sprint- als auch ihre Ausdauer-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Auf sechs Sprints über 40m in unter 6,2 Sek folgte ein Intervalllauf über 4km in dem 20 Sprints über 150m in 30 Sek eingebaut waren. Die gesamte Truppe konnte eine ordentliche Leistung abliefern, mit dem der Verbandsausschuss sichtlich zufrieden war. Nur zwei Kameraden mussten den Test verletzungsbedingt abbrechen. Alle anderen konnten die praktische Prüfung als bestanden ansehen.

Nach einer kurzen Pause mit Duschen und Stärkung wechselte der Ort in die Sportschule Oberwerth in Koblenz. In den Tagungsräumen der wunderschön gelegenen umgebauten Villa am Rhein standen der Regeltest sowie die Belehrung durch die Ausschussmitglieder an. Ohne langes zögern wurde direkt nach Ankunft ein Regeltest mit 15 Fragen (30 Punkte) absolviert, der mit mind. 25 Punkten bestanden werden musste. Nur drei Kandidaten rissen knapp diese Grenze, zeigten aber im sofort durchgeführten Wiederholungstest, dass dies nur ein Ausrutscher war. Unsere Vertreter aus Trier-Saarburg konnten allesamt im ersten Anlauf die Theorieprüfung ohne Probleme bestehen.

Nach einem leckeren und umfangreichen Mittagessen in der Kantine der Sportschule lauschten die Teilnehmer den Vorträgen der Ausschussmitglieder. Heiko Kreuz klärte über Regelfragen auf und besprach mit der Gruppe einzelne Videoszenen zum Thema Abseits. Reinhard Maguin hielt einen Vortrag über die Chancen und Möglichkeiten der Perspektivschiedsrichter im Verband nach oben zu kommen. Er ging dabei vor allem auf die Merkmale ein, die ein Verbandsschiedsrichter mitbringen muss, wenn er später in höheren Ligen pfeifen möchte. Den Schluss machte Verbandsobmann Erich Schneider mit einer klaren Ansage in Richtung Spielleitungscharakter der kommenden Saison. Er griff als Beispiel die durchwachsenen Leistungen der WM-Schiedsrichter in Brasilien auf und die dahinterstehende Intention der FIFA-Verantwortlichen. Er machte klar und deutlich, dass diese Linie im Fußballverband Rheinland nicht gefahren wird.

Danach endete der intensive und lehrreiche Tag für uns Schiedsrichter und unsere Kollegen in Koblenz. Den Kreis Trier-Saarburg vertraten dabei die Schiedsrichter Christoph Schneider, Marco Kees, Jonas Klar und Gregor Demmer. Begleitet wurden sie vom Nachwuchsreferenten des Kreises Michael Müller sowie den beiden Bezirksligaschiedsrichtern Naemi Breier und Simon Polotzek.

Greogor Demmer