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Aktuelles:

Jahreshauptversammlung der SRVgg Trier-Saarburg 2015

Fußballschiedsrichter Ernst Greif wird für ein halbes Jahrhundert an der Pfeife geehrt – Mitglieder des Kreisschiedsrichterausschusses werden ohne Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt.

 

Trier-Feyen. Neben zahlreichen Ehrungen stand die Neuwahl des Kreisschiedsrichterausschusses auf dem Programm der Jahreshauptversammlung der Fußballschiedsrichtervereinigung des Kreises Trier-Saarburg, die am Freitag, dem 27. Februar 2015, in Trier-Feyen stattfand.

Der gastgebende Verein, die DJK Matthias, sorgte in vorbildlicher Weise für den angemessenen Rahmen der Veranstaltung und so trafen sich alle Schiedsrichter des Fußballkreises im Saal des Pfarrzentrums St. Valerius.

Als Ehrengäste durfte der Vorsitzende der Vereinigung, Kreisschiedsrichterobmann Arndt Collmann, den Verbandsschiedsrichterobmann Erich Schneider, den vom Verbandsschiedsrichterausschuss beauftragten Kreispaten Hans Croy, den Kreisvorsitzenden Bernd Marx sowie zahlreiche Ehrenschiedsrichter begrüßen.

Der Höhepunkt des Abends war die Ehrung des Schiedsrichters Ernst Greif, der 1965 seine Schiedsrichterprüfung abgelegt hat und nunmehr seit 50 Jahren auf den Sportplätzen der Region unterwegs ist. „Eine Leistung, die allerhöchsten Respekt verdient“, betonte Erich Schneider, der selbst als junger Schiedsrichter mit Ernst Greif in einer Schiedsrichterauswahl Fußball spielte. Der Verbandsobmann verlieh Greif für diese „Lebensleistung“ eine Ehrenurkunde des Fußballverbandes Rheinland und ein Weinpräsent. Kreisobmann Collmann betonte, dass Greif seinem Hobby immer noch wöchentlich auf den Plätzen der Region nachgehe und sehr aktiv im Kreise seiner jüngeren Kameraden mitwirke, was er eindrucksvoll durch seine Teilnahme am Lehrgangswochenende der Fußballschiedsrichter vom 31.01. bis 02.02. in Kaub am Rhein demonstriert habe. Als Dank und Anerkennung verlieh Collmann ihm einen Ehrenpokal der Kreisschiedsrichtervereinigung.

Im Anschluss an die Ehrung von Ernst Greif wurde dem im Jahre 2014 ausgeschiedenen Schiedsrichter Friedbert Müller aus Zemmer der Ehrenschiedsrichterausweis überreicht. Das Präsidium des Fußballverbandes Rheinland hatte Müller nach über dreißigjähriger zuverlässiger und vorbildlicher Schiedsrichtertätigkeit zum Ehrenschiedsrichter ernannt und Verbandsobmann Schneider mit der Durchführung dieser Ehrung beauftragt.

Des Weiteren wurden folgende Jubilare geehrt: Für 10 Jahre aktive Schiedsrichtertätigkeit: David Becker, Christian Jansen, Johanna Mengelkoch, Dominik Müller. Für 15 Jahre (Ehrennadel): Stefan Jäckels, Dirk Lehmann, Michael Artz, Michael Beck, Hans-Willi Birkel, Manuel Brito, Kevin Kiefer, August Kugel. Für 20 Jahre (Ehrennadel in Bronze): Edgar Knob, Edgar Schirra. Für 25 Jahre (Ehrennadel in Silber): Ralf Fries, Franz Josef Rupprecht. Für 30 Jahre (Ehrennadel in Gold):Horst Leclaire, Bernd Hurth.

Sonderpokale für die höchste Anzahl an geleiteten Spielen in der Saison 2013/14 gingen an Arianit Besiri (68 Spielleitungen), Naemi Breier (70 Spielleitungen) und Sebastian Buchmann (80 Spielleitungen).

In seinem Rechenschaftsbericht hob der Kreisschiedsrichterobmann hervor, wie wichtig es sei, dass die 152 Schiedsrichter, die dem Kreis aktuell zur Verfügung stünden, auch regelmäßig ihrer Tätigkeit nachgingen, denn nur so sei ein geregelter Spielbetrieb zu gewährleisten. Die Zahl der Schiedsrichter, die der Vereinigung nach den Vorschriften der Spielordnung eigentlich zur Verfügung stehen müsste, liege immerhin bei 182. Sorge bereite vor allem die Tatsache, dass zu viele Neuschiedsrichter nach erfolgreich abgelegter Prüfung nur sporadisch oder gar nicht ansetzbar seien und sehr schnell wieder aufhörten oder gestrichen würden.

Dies sei aber nicht nur ein Problem der Schiedsrichtervereinigung Trier-Saarburg; es betreffe alle Vereinigungen im Fußballverband Rheinland. Nicht umsonst beschäftige sich seit einigen Jahren eine Kommission des Verbandes mit dieser Problematik.

Positiv hob Collmann hervor, dass die Kreisvereinigung aufgrund ihrer hervorragenden Nachwuchsarbeit mit der Zahl von 17 überkreislichen Schiedsrichtern mittlerweile an der Spitze des Verbandes stehe. Allein am Ende der vergangenen Saison seien sieben Schiedsrichter überkreislich eine Klasse aufgestiegen. Gründe für diese positive Entwicklung sieht der Obmann vor allem in der hervorragenden Lehrarbeit des Lehrwartes Alexander Rausch und des Jungschiedsrichterbetreuers Franz-Josef Ferring sowie in der vorbildlich guten Kameradschaft, die in der Vereinigung spürbar sei.

Abschließend dankte der Kreisschiedsrichterobmann seinem Ausschuss für die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre und hob die Wichtigkeit des gemeinschaftlichen Wirkens im Team hervor.

Auf den Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden folgte die Wahl des Kreisvorsitzenden Bernd Marx zum Versammlungsleiter. Er lobte die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre und äußerte gegenüber der Versammlung seinen Wunsch, dass dieses Team auch in den kommenden drei Jahren die erfolgreiche Arbeit fortsetzen solle.

Nach erfolgter Entlastung wurde der neue Vorstand der Kreisschiedsrichtervereinigung gewählt. In einem sehr harmonischen Wahlverlauf wurden alle Mitglieder des bisherigen Vorstandes der Kreisschiedsrichtervereinigung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, womit sich folgende Besetzung des Kreisschiedsrichterausschusses ergibt:

Kreisschiedsrichterobmann: Arndt Collmann, Ehrenschiedsrichterobmann: Klaus Schwarz, Ansetzer: Peter Hoffmann und Markus Hendle, Lehrwart: Alexander Rausch, Jungschiedsrichterbetreuer: Franz-Josef Ferring, Beisitzer: Michael Müller, Johanna Mengelkoch und Dominic Mainzer.

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich der wiedergewählte Kreisschiedsrichterobmann Collmann für das überwältigende Vertrauen, dass dem Team des Kreisschiedsrichterausschuss entgegengebracht wurde und bemerkte, dass hier eine zufriedene Stimmung und ein konstruktives Zusammenwirken aller zu erkennen sei, was sich vor allem in einer hervorragenden Kameradschaft widerspiegele.

Zum Schluss sprach Collmann allen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern der Vereinigung seinen Dank für ihren Einsatz im Dienste des Fußballs aus. Ohne ihren wöchentlichen Einsatz und ihr beherztes Engagement würde am Wochenende kein Fußball rollen.

Arndt Collmann
Kreisschiedsrichterobmann